Risiko einer Darmkrebserkrankung eindämmen

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Wenn Sie sich gesund fühlen wollen, muss Ihr Körper funktionieren und die eingenommenen Speisen gut verdauen. Damit Sie die Funktion des Dickdarmes und die Signale, die Ihnen gesendet werden richtig einordnen können, sollten Sie seine Aufgabe innerhalb des menschlichen Verdauungsapparates kennen.

Nahrungsaufnahme und Weiterführung

Alles, was Sie zu sich nehmen, wird zunächst im oberen Magen-Darm-Trakt auf die Aufnahme durch den Körper vorbereitet. Im Mund wird die Nahrung beim Kauen zerkleinert und durch den Speichel bereits angedaut. Die Speiseröhre befördert diese Masse in den Magen, wo sie weiter aufbereitet wird.

Im Zwölffingerdarm treffen dann die Enzyme der Bauchspeicheldrüse auf den Speisebrei und bauen ihn soweit ab, sodass die Aufnahme der Nährstoffe in den Körper möglich ist. Der Rest der Nahrung, der nicht verwertet werden kann – also unverdaulich ist – gelangt in den Dickdarm und wird hier eingedickt. Während dem Durchlauf durch den letzten Teil des Verdauungssystems wird dem Darminhalt so viel Wasser entzogen, damit diese Masse erheblich verringert wird. Erfüllt der Dickdarm diese Aufgabe nicht, wie dies beispielsweise bei einer Durchfallerkrankung der Fall ist, kann der Wasserverlust über den Darm in schweren Fällen zur Lebensbedrohung führen.

Auch im Mastdarm, der sich an den Dickdarm anschließt, findet noch ein gewisser Wasserentzug statt. Da er jedoch im Vergleich zum übrigen Dickdarm, der nahezu eineinhalb Meter misst, mit fünfzehn bis zwanzig Zentimetern sehr kurz ist, kann er nur noch wenig Wasser entnehmen. Die Aufgabe des Mastdarms ist vielmehr, die Stuhlentleerung in Gang zu bringen.

Entstehung von Darmkrebs

Warum überhaupt Darmkrebs entsteht, werden sich viele Bürger fragen. Aber die Ursache einer Darmkrebserkrankung ist bisher immer noch nicht eindeutig geklärt. Man kennt jedoch bestimmte Faktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen. So scheint eine gewisse erbliche Veranlagung zu bestehen. Darüber hinaus kann die Ernährungsweise Einfluss auf die Krebsentstehung haben.

Fachleute haben erkannt, dass ein hoher Fleischverzehr und regelmäßiger Alkoholkonsum das Risiko erhöhen, an Darmkrebs zu erkranken. Laut Statistik ist erwiesen, dass Darmkrebs im Alter häufiger auftritt.

Symptome einer Krebserkrankung

Bei einer erfolgten Darmkrebserkrankung treten im Anfangsstadium keine Beschwerden auf, denn erst später zeigen sich Symptome wie Blähungen und gelegentlich auftretende Verdauungsstörungen. Da diese Beschwerden nicht ungewöhnlich sind, werden sie von Patienten kaum als ernste Gefahr wahrgenommen. Dies ist auch der Grund, warum Darmkrebs häufig erst spät entdeckt wird, wenn das Tumorwachstum zu ernsteren Beschwerden führt.
Allerdings machen sich einige Symptome am Stuhl bemerkbar, denn dieser kann mit Blut oder Schleim durchsetzt sein. Ein größerer Blutverlust kann zu einer allgemeinen Blutarmut führen, die sich in Form von Blässe, Müdigkeit, Schwäche und einer reduzierten Leistungsfähigkeit äußert.

Ebenso lässt eine unergründliche Gewichtsabnahme auf eine Darmerkrankung schließen und sollte baldmöglichst vom Facharzt abgeklärt werden.