Am Anfang haben wir auch Angst vor diesen gehabt, Christine vor allem, weil sie zu Hause mal von einem Rottweiler angefallen wurde, aber mit der Zeit haben wir gelernt damit umzugehen. Wir haben auch festgestellt, dass oftmals die eingesperrten Hunde die aggressiveren sind im Gegensatz zu "friedlicheren Straßenkötern". Und ein paar Tipps möchten wir Euch hier geben:
Viele Radler machen genau das Falsche wenn sie einen bellenden Hund hören, der vielleicht schon angelaufen kommt, sie treten nämlich ganz stark in die Pedale und beschleunigen. Damit lösen sie aber nur den Jagdinstinkt des Tieres aus, denn Beute flüchtet natürlich immer. Der Hund wird hinter dem Radler immer schneller herrennen. Wenn man allerdings normal weiterfährt und das Tier einfach ignoriert oder gar noch langsamer wird, dann verändert sich die Situation und der Hund bellt zwar noch, aber es wird (wie man selbst erfahren kann) nicht mehr so gefährlich werden, da nun der Hund Respekt, oft sogar Angst vor dem großen bunten "Ungetüm" bekommt. Probiert doch einfach mal aus, wenn Euch ein Hund bellend hinterher läuft, einfach mal anzuhalten. Ihr werdet merken, dass die Hunde dann auch stehen bleiben und dass sie einen gewissen Abstand zu Euch einhalten. Beim ersten Mal muss man sich dazu sehr überwinden, aber es hilft!
Wir mussten bis jetzt noch nie "Waffen" gegen Hunde einsetzen bzw. haben wir gar keine dabei, da uns noch nie ein Tier wirklich gefährdet hat, soll heißen: zubeißen wollte. Wir haben schon so manchen Radler getroffen der so ein elektronisches "Hundeabwehr-Gerät" (mit hohen, für uns unhörbaren, Frequenzen) dabei hatte oder haben es bei manchen Packlisten im Internet gesehen. Unser Tipp an Euch: versucht Euch klar zu machen warum die Hunde hinter Euch her hetzen, wenn Ihr beschleunigt und probiert mal, auf das Tier zuzugehen und nicht zu "flüchten" – wir haben so erstmal gemerkt, dass Hunde auch Charakter haben


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