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Reinigung der Kocherdüse

Stefan Jeder Benzin- oder Dieselkocher hat ja bekanntlich eine Düse, durch welche der Brennstoff gedrückt wird. Da im Ausland, besonders in den weniger entwickelten Gebieten, der Treibstoff nicht mehr so sauber ist, passiert es öfters, dass diese verstopft. Normalerweise hat jeder Kocher von Haus aus entweder eine Schüttel-Düse oder wie in unserem Fall (Primus Omnifuel), gibt es einen dünnen Draht an einem Werkzeug um die Düse zu reinigen. Was ist aber, wenn dieser Draht abbricht?

Bei einer Schüttel-Düse muss man sich mit so einer Frage nicht beschäftigen, da schüttelt man einfach nur, aber bei uns stellt diese ein größeres Problem da. Uns ist nämlich der Draht abgebrochen und nun finde man Ersatz dafür. Die Düsen haben sehr kleine Löcher, damit nicht zu viel Treibstoff auf einmal austritt und so sind fast alle Drähte zu dick oder nicht steif genug.

Wir haben vieles versucht und mal so in unserer Ausrüstung gekramt, was einen dünnen Draht haben könnte. Es kamen kleine "Verdriller" zum Vorschein, mit denen man z. B. Kabel ordnen kann oder Lebensmittel-Tüten verschließt. Dort sind kleine Drähte drin, aber sogar die waren zu dick. Drähte die sich in normalen Stromkabeln befinden, sind zwar dünn genug, aber viel zu biegsam.

Als mein Blick auf unsere Gangschaltung fällt, kommt mir die zündende Idee. Man könnte doch einfach ein Käbelchen von einem aufgedröselten Schaltzug verwenden. Gesagt, getan und siehe da: es klappt! Nun können wir die Düse wieder reinigen.

Und nochmal zu mitmachen:

Einfach einen Schalt- oder Bremszug nehmen, den eigentlichen Metallzug leicht aus der Hülse herausschieben und unten ein bisschen aufdröseln. Dieser sollte nun fein genug sein, damit Du Deine Kocherdüse reinigen kannst. Nun kannst du dir noch ein Stückchen davon abzwacken (aber vorher probieren...) und Voilà.