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Digitale Bilder speichern und archivieren

Stefan Wie speichert man am besten die gesamten digitalen Bilder? - Diese Frage hat mich lange, vor und während der Fahrt, beschäftigt. Am Anfang habe ich mir einfach mehrere Speicherkarten mitgenommen und diese dann hin und wieder im Internet-Cafe auf CDs gebrannt und nach Hause geschickt. Dies war auch relativ gut möglich, da meine "alte" Kamera Konica Minolta Dimage Z5 nicht gar so große Bilddateien erzeugt hat. Mit unserem neuen Foto, der Canon EOS 400D, sieht das schon anders aus, besonders wenn man noch die Rohdaten (RAW) der Bilder aufheben möchte um sie später vielleicht mal zu überarbeiten. Da bräuchte man schon etliche Speicherkarten und oftmals haben wir festgestellt, dass es in machen Ländern gar nicht so oft Internet-Cafes gibt. Das würde ein ziemliches Problem werden und so musste eine neue Lösung her, die da heißt: eine mobile Festplatte, auf der man ohne Rechner, seine Bilder speichern kann. So haben wir uns die Hyperdrive Space nachschicken lassen, in welche man nur die Speicherkarte einstecken muss. Diese wird automatisch gesichert und hinterher wird noch geprüft, ob dies auch völlständig und "ordentlich" geschehen ist, also verifiziert. Das ist mir sehr wichtig und bei vielen mobilen Festplatten nicht der Fall, da ansonsten schneller mal Kopierfehler passieren können. So kann man die Speicherkarten immer wieder verwenden und bei Gelegenheit mit dem Laptop oder im Internet-Café DVDs brennen, die man dann einfach nach Hause schickt.

Nebenbei bemerkt sollte man, wenn man die Bilder auf einer Festplatte zwischenspeichert, darauf achten, dass man die Zugriffsrechte für diese Bilder auf 'lesend' setzt und nicht wie normal auf 'lesend und schreibend'. Denn uns ist es mal passiert, dass wir aus Versehen 150 Bilder unwiederbringlich gelöscht haben.

DVDs bevorzuge ich jetzt lieber als CDs, da man nur noch sehr wenige brennen muss. An CDs müssten wir eine Unmenge dabei haben. DVDs finde ich für unsere Zwecke wesentlich praktischer. Dazu muss man aber auch sagen, dass wir sehr viele Fotos schießen – nach einem Jahr hatten wir 10.000 Bilder zusammen.

Was was man noch beim Brennen von DVDs oder CDs beachten sollte, ist, dass man die gebrannten Daten hinterher überprüft, d.h. dass man die Daten verifiziert. Dies ist wichtig, damit sich keine Brennfehler eingeschlichen haben. Beim Brennprogramm Nero kann man dies tun, indem man auf 'Daten überprüfen (oder so)' kurz vor dem Brennvorgang klickt. Bei Ubuntu kann man das sehr einfach mit Brasero machen, indem auf 'Prüfe Unversertheit' makiert (oder bei den Einstellungen einstellt). Oder man lädt sich unter Ubuntu dvdisaster herunter, wo man die gesamte DVD oder CD nach Brennfehlern scannen kann. Denn Brennfehler gepaart mit ein paar Kratzern oder Alterserscheinungen können es einem unnötig schwer bis unmöglich machen an die Bilder wieder heranzukommen.

Und zu Hause speichert mein alter Radkumpane Jens die ganzen DVDs nochmals auf einer Festplatte, damit auch wirklich nichts mehr passieren kann.

Erst wenn Jens das OK gibt, dass die Bilder angekommen sind, dann räume ich unsere Festplatte auf. Will heißen ich lösche alle Rohdatenformate der Bilder, da diese den meisten Platz beanspruchen. Die Jpg-Bilder heben wir auf, da wir immer mal wieder Bilder unterwegs benötigen und wir daher schon mehr als einmal froh waren (fast) alle Bilder dabei zu haben. Damit das ganze Bildergewusel nicht ausartet, haben wir auf unserem Laptop F-Spot (für Linux) installiert. Damit können wir leicht Herr über die Bilder werden und diese auch noch sotieren. Somit können wir jederzeit schnell und einfach auf unsere gesamten Bilder zugreifen.

Nützliche Links:

  • F-Spot - Ein Programm um Bilder zu sortieren und zu verwalten