Radfahren gegen Krebs
Radfahren gegen Krebs
Tipps & Tricks > Elektronik > Reise-PC

Der Computer für unterwegs - Laptop oder PDA (Palm)?

Stefan Am Anfang habe ich mir überlegt, ob ich einen Laptop oder einen Palm (PDA) mitnehmen soll. Die Entscheidung gegen ein Laptop war dann schnell getroffen, denn er verbraucht viel zu viel Akku, ist zu schwer, zu groß und für meine Zwecke völlig überdimensioniert, dachte ich bei der Vorbereitung So ist meine Entscheidung dann für einen Palm gefallen. Seine Akkulaufzeit ist relativ lang und man kann ihn über 4 AA-Akkus selbstverständlich wieder aufladen. Aber eine Tastatur musste mit, denn der Hauptzweck war, dass ich das Tagebuch direkt elektronisch speichern wollte und nicht erst per Hand vorschreiben und später übertragen musste. So habe ich mir den Palm Tungsten E2 gekauft, welchen ich um nichts in der Welt missen möchte. Damit kann ich sehr einfach jeden Abend die GPS-Position bestimmen (mit der GPS-Mouse), meine Statistik direkt eintragen und das Tagebuch schreiben.

Mit der Zeit mussten wir allerdings feststellen, dass die Homepage mehr Zeit in Anspruch nimmt und es nicht nur bei reinen Texten bleibt. So mussten Bilder ausgewählt und verkleinert werden, das Layout umstrukturiert und etliches mehr gemacht werden. Nun haben wir uns in Dubai entschieden einen Laptop zu kaufen, mit dem wir alles in Ruhe (wenn wir dann mal eine Streckdose haben) vorarbeiten können, sodass es nur noch hochgeladen werden muss. Und da die Seite immer komplexer wird, sind wir sehr dankbar für diesen Kauf, denn nun können wir ohne Stress alles vorbereiten.

Da es unterwegs sehr schwierig ist das Betriebssystem vom Laptop zu warten - man hat ja normalerweise kein Internet - wollte ich auf keinen Fall Windows benutzen, da ich schon früher oftmals viele Probleme und kostenpflichte Zusatzprogramme benötigt habe um das System für meine Bedürfnisse anzupassen. So kam nur eines in Frage – Open Source oder Apple. Da es von Apple leider keinen so leichten Laptop gab, haben wir uns einen "normalen" Laptop ausgewählt und dort das Betriebssystem Linux draufgespielt. Es gibt eine ganze Menge Linux-Distributionen (Ubuntu, Suse,...) und jeder kann für sich das passende wählen. Meine Entscheidung ist auf Ubuntu gefallen, da der Kern der Distribution Debian, ein sehr stabiles System, ist. Damit braucht man sich nicht mehr groß um das Betriebssystem zu kümmern und alle (für uns wichtigen Programme) sind Open-Source (frei und kostenlos verfügbar).

Die "Hauptprogramme" sind:
  • OpenOffice – Eine Alternative zu Microsoft Office
  • Gimp – Zur Bildbearbeitung
  • Firefox – Als Browser
  • ImageMagick – Als Kommandozeilen-Programm zum Verkleinern und Drehen der Bilder
  • Inkscape – Zur Layout-Gestaltung