Radfahren gegen Krebs
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Durchfall – DIE Reisekrankeit

Christine Jaja, die Magen-Darm-Sachen sind wohl die häufigste Reisekrankheit und auch uns erwischt es immer wieder. Wir hatten eigentlich gedacht, dass sich unser Verdauungssystem bei unserem recht langsamen Reisetempo an die jeweils örtlichen Bakterien gewöhnt und sie „verdaut“, aber das klappt nicht immer. Des öfteren erwischen einen Durchfälle, die mit den heimischen in Deutschland in der Heftigkeit kaum vergleichbar sind. Aber sie gehören wohl zu einer Reise dazu. Deshalb haben wir mittlerweile auch Übermengen an Durchfall-Medikamenten dabei. Diese nehmen wir allerdings nur in wirklich akuten Fällen und versuchen so, dem Verdauungssystem die Chance zu geben, sich selbst zu kurieren und auf neue „Feinde“ einzustellen.

Beim Start hatten wir für heftige Durchfälle ausschließlich das Medikament "Loperamid" dabei, welches auch sehr wirksam ist. Der Wirkstoff verlangsamt allerdings die Darmtätigkeit (dadurch hört der Durchfall auf), was aber nicht unbedingt gesund ist, da sich die Bakterien, mit denen der Körper nicht klar kommt, weiter ausbreiten. Deshalb nehmen wir es nur in wirklich akuten Fällen. Ein Medikament, welches wir uns noch haben nachschicken lassen (meine Mutter ist Apothekerin... Lol - Smiley), heißt "Tannacomp". Laut Packungsbeilage bewirkt es "eine Abdichtung der Darmschleimhaut und beugt so weiteren Flüssigkeitsverlusten vor, ... und bekämpft das Wachstum von krankheitserregenden Bakterien." Laut Apotherker-Konsultation ist das wohl gesünder. Nach unserer Erfahrung wirkt es langsamer als "Loperamid", hält dafür aber auch länger an.

Zur Vorbeugung von Durchfällen haben wir „Perenterol forte“ (ein Hefepräparat) dabei, haben das aber fast noch nie benutzt, weil es halt vorbeugend, jedoch nicht sofort wirkt. Aber man weiß ja nie wann es einen erwischt und wenn es dann nicht zu heftig ist, nehmen wir lieber gar nix, damit der Körper lernt, ein bisschen resistenter zu werden. Und in der Natur kann man ja schei... soviel man will Wink - Smiley.

Ein hilfreiches Mittelchen ist auch das pflanzliche Präparat „Iberogast“ in flüssiger Form. Das nehmen wir manchmal, wenn es uns verdauungstechnisch nicht gut geht mit vielleicht ein bisschen Übelkeit, Völlegefühl oder dem Gefühl, dass im Magen nix vor und nix zurück geht, z. B. nach zu gut gemeinten Festmahlen diverser Gastgeber mit für uns ungewohnten Speisen. Es sorgt recht schnell für ein wohligeres Gefühl in solchen Fällen.