Radfahren gegen Krebs
Radfahren gegen Krebs
Eine kurze Zusammenfassung unserer Reise in Zahlen findet Ihr hier...

Wo wir überall auf der Landkarte unsere Spuren hinterlassen haben, findet Ihr hier...

Unser Vorhaben

Unser Vor-Haben ist einfach: wir, Stefan & Christine, hatten unabhängig voneinander den Traum, mit einem Fahrrad durch die Welt zu ziehen. Nachdem wir uns gefunden hatten, brachen wir im August 2006 zusammen mit unseren Gefährten (einem Liegerad und einem „normalen“ Reiserad) auf in Richtung Osten.

Die Reise-Route war von Anfang an nicht fest geplant. Sie sollte uns grob erst einmal in Richtung Asien führen, alles andere würde sich unterwegs ergeben. Auf bestimmte Länder wollten wir uns dabei noch nicht festlegen, denn politische Situationen ließen uns bei der Streckenwahl manchmal etwas kreativ werden... Außerdem machten uns Menschen, die wir getroffen haben, immer wieder neugierig auf Länder oder Gegenden, die uns vorher nicht wirklich bewusst waren.

Ein wichtiger Punkt für uns war, unterwegs zu LEBEN - die Welt durch die eigenen Augen zu sehen, alles auf uns zukommen zu lassen - Menschen, Kulturen, Länder, die Natur, alles Schöne, aber auch die Probleme. Wir hatten kein Ziel, zumindest kein örtliches und auch kein zeitliches - wir ließen uns treiben und wo es uns gefallen hat, verweilten wir länger.

Dabei haben wir ein Anliegen verfolgt und tun dies auch heute noch: wir möchten durch unser Projekt 'Radfahren gegen Krebs' die Möglichkeit nutzen, auf das Thema Krebs aufmerksam zu machen, Krebspatienten zu ermutigen und Spenden zu sammeln, um einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass krebskranken Kindern ermöglicht werden kann, was Stefan vor einigen Jahren zu Teil wurde. Warum wir das tun, an wen diese Spenden gehen und wie Ihr spenden könnt, erfahrt Ihr unter 'Spendenaktion'.

Wir haben die Fahrräder als unsere Gefährte(n) gewählt, weil sie uns genau das richtige Reisetempo gegeben haben. Durch sie waren wir nah dran an der Bevölkerung eines Landes und auch an der Natur, weil wir nicht durch die Scheibe gucken mussten. Das war oft ziemlich anstrengend, aber nur so haben sich uns auch Ein- und Ausblicke geboten, die wir sonst nicht erfahren hätten. Außerdem hatten wir mit den Rädern in der Bestimmung unseres Weges viele Freiheiten.

Unterwegs haben wir möglichst einfach gelebt: wo es ging, unser Zelt aufgeschlagen, selbst gekocht, unsere Räder selbst 'versorgt' und so die 'Basis des Lebens' erfahren ohne den Luxus, der einem in der Heimat möglich ist. Erfahrungen wie z. B. die Kostbarkeit von Wasser schätzen zu lernen, den Naturgewalten ausgesetzt zu sein oder die Hilfe anderer Menschen annehmen zu können, aber auch die eigene Heimat schätzen zu lernen, lagen uns dabei am Herzen.

Mit unserer Homepage wollen wir außerdem all Denjenigen, die selbst eine Langzeit-Reise in ähnlicher Art vorbereiten, ein Ratgeber sein. Denn wir wissen selbst am Besten wie tief der Dschungel dieses Themas im Internet ist. Und mit unserer jetzigen Erfahrung können wir für uns einschätzen welche Entscheidungen gut waren, welche Dinge eher unnötig sind bzw. um was man sich vor dem Start noch hätte kümmern können...

Der beste Tipp für alle Reise-Sehnsüchtigen, aber Unentschlossenen ist jedoch immer noch: Datum setzen und Losfahren!